Bericht
der Vereinsreise der GFNZ vom 08. - 15. September 2010 nach Neudörfl
Erwartungsvoll versammelten sich 33
Reiseteilnehmende am Mittwochmorgen vor der reformierten Kirche. Pünktlich
konnte unser Chauffeur Hans Siegenthaler um 8 Uhr in Richtung Neudörfl
losfahren. Erste Etappe war die Übernachtung im Landgasthof Prielbauer am
Mondsee. Weiter ging die Reise nach Melk, wo das UNESCO Weltkulturerbe Stift
Melk besichtigt wurde. Die anschliessende
Fahrt entlang der Donau durch die Wachau und dann durch das Helenental war für
die Teilnehmenden ein Erlebnis. Nach der Ankunft und dem Zimmerbezug konnte die
Mannschaft des Hotels Martinihof ihre Künste zeigen. Während des Essens
begrüsste uns Bürgermeister Dieter Posch.
Weil die Sonne lachte,
bestiegen wir am Freitagmorgen gut gelaunt den Bus zu einer Fahrt rund um den
Neusiedlersee. Nach der Besichtigung der Basilika Maria auf der Heide konnten
die leiblichen Gelüste im „Alten Brauhaus“ gestillt werden. Kurz nach der
ungarischen Grenze boten Marketenderinnen Andenken an. Zum Nachtessen spazierten
wir in das Restaurant Hauer Perle in Neudörfl. Wie
gewohnt, waren die Portionen wieder einmal riesig gross. In Alu Folie verpackt
konnte ein Teil der Verpflegung für magere Tage mitgenommen werden.
Samstag und Sonntag war
das 20. Dorffest in Neudörfl. Die GFNZ engagierte sich in bevorzugter Lage mit
einem Raclettestand. Als Auftakt am Samstag startete die Freiwillige Feuerwehr
den 3. Dorflauf. Begleitet durch die Klänge des MV Szent Miklos brachte die Burschenschaft den Kirtagbaum in Stellung. Zwei Stunden konzertierte der
Musikverein mit schmissigen Klängen vor unserem Zelt.
Am Sonntagmorgen
tuckerten bereits die ersten Traktoren durch Neudörfl. Ziel war ein
Besammlungsplatz für Agrar-Oldtimer, die am Nachmittag stolz durch ihre
Eigentümer in einem Umzug präsentiert wurden.
Am Montag führte unser Ausflug
in den Kräutergarten in Söchau. Die geplante
Besichtigung der Burg Güssing wurde kurzfristig
gestrichen, weil keine Führungen stattfanden. Spontan organisierte die
Reiseleitung einen Ausflug nach Heiligenbrunn, dem äussersten südöstlichen
Zipfel des Burgenlandes. Die Wirtsleute des Hotels Schwabenhof in Hagensdorf waren kurz entschlossen
bereit zu einer Führung entlang den historischen, strohgedeckten Weinkellern im
Kellerviertel Heiligenbrunn. Bei der Verkostung des ungewohnten Uhudlers wurde auch einheimisches Gebäck gereicht.
Nach dem unerwarteten Apéro ging es weiter
zum Rittermahl auf die Burg Lockenhaus. Nach einer kurzen Führung durch die
geheimnisumwobene Burg wurden wir im Rittersaal erwartet. Eine umgebundene
Schürze sollte unliebsame Fettkleckse auf der Bekleidung verhindern. Bei Kerzenlicht
und Wein wurden verschiedene Fleischarten und Salat gereicht. Alles wurde - wie
es sich gehört - mit den Händen gegessen. Begleitet wurde das urige Mahl durch
einen Minnesänger. Die Eine oder der Andere wurde kurzfristig zur Prinzessin
oder zum edlen Ritter ernannt. In einem kurzen Sketch wurden wir in vergangene
Zeiten zurückversetzt. Abgeschlossen wurde das Rittermahl durch Mitglieder
unseres Chörli Zollikofen. Von der ebenfalls
anwesenden Gruppe der Polizei aus Wels erhielten die fünf strammen Mannen eine
Standing Ovation.
Die Seegrotte Hinterbrühl
stand am Dienstagmorgen auf dem Programm. Im ehemaligen Gipsbergwerk in Hinterbrühl, ungefähr 15 km südlich von Wien, besuchten wir
eines der eindruckvollsten Naturdenkmäler der Welt.
Durch ein Labyrinth von mystisch anmutenden Gängen und Hallen gelangten wir zum
größten unterirdischen See Europas.
Wieder an der wärmenden Sonne ging die
Fahrt auf der Autobahn quer durch die österreichische Hauptstadt Wien zur Burg Kreuzenstein mit der Adlerwarte. Ziel der Anlage ist
es, den Greifvögeln die artgerechte Tierhaltung zu bieten und aus diesem Grund
alle Vögel täglich bis zu fünfmal frei fliegen zu lassen. Um das zu ermöglichen
bedienen sich die Betreiber der uralten Abrichtmethode, der sogenannten Falknerei. Bei
den imposanten Flugvorführungen des Weisskopfadlers, des Kondors, der Milane
usw. Vor allem erstaunte uns die kaum zu überbietende Geschwindigkeit der
Falken.
Zurück in Neudörfl offerierte
die Gemeinde Neudörfl im Martinihof einen Apéro mit anschliessendem gemeinsamen
Nachtessen mit dem Gemeindevorstand.
Am Abreisetag waren pünktlich um 07.30 Uhr
alle im Bus und bereit zur Heimfahrt. Ebenso pünktlich brachte uns der
Ablösefahrer Noldi Hess ab Lustenau nach Zollikofen.
Wo sollen wir mit dem Dank anfangen:
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Bei
unserer Präsidentin Erna Zimmermann die alles organisierte,
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unserer
Schwestergemeinde Neudörfl als Gastgeberin,
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den
Helferinnen und Helfern der GFZN am Raclettestand,
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den
Ad hoc Reiseleiterinnen und –leitern der
Schwestergemeinde Neudörfl
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dem
Busfahrer Hans Siegenthaler für die umsichtige Fahrweise,
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den
Mitgliedern des Chörli Zollikofen, die uns jeden Tag
musikalisch an unsere Wurzeln erinnerten,
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Petrus
für das Kaiserwetter,
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allen
Mitgliedern, die am Raclettestand kämpften?
Es gibt keine gerechte
Rangfolge. Alle haben Höchstleistungen erbracht und darum gebührt allen unser
aufrichtiger Dank zum guten Gelingen der Vereinsreise 2010.
15.09.2010 Sepp Geser